Virtuelle Realitätsmethoden zur Hilfe bei Depressionen

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Wer hätte je geglaubt, dass ein äußerst populäres Virtual-Reality-Erlebnis-Videospiel wie Duke Nukem nicht nur bei der Erkennung von Angstzuständen, sondern auch bei der Feststellung der Schwere einer solchen Krankheit wichtige Anregungen bieten könnte? Anstelle der üblichen Reihe eindringlicher Fragen über Träume und die Beziehung zu Ihrer Familie, Ihren Angehörigen oder Ihren Freunden werden Sie losgeschickt, um in einer virtuellen Umgebung gegen marodierende Außerirdische zu kämpfen.
Was das Interesse des Expertenteams des U.S. National Institute of Mental Health (NIMH) geweckt hat, sind die Navigationsaufgaben, die mit dem Spiel verbunden sind, und nicht so sehr die kriegerischen Komponenten. Auf der Grundlage verschiedener Forschungsstudien über Depressionen könnte der Zustand mit einer Schrumpfung oder Funktionsstörung des Hippocampus zusammenhängen, dem Teil des Gehirns, der für das Gedächtnis und das räumliche Bewusstsein zuständig ist.
Mit Hilfe einer virtuellen Stadt, die aus Duke Nukem-Szenen nachgebaut wurde, werden die Probanden angewiesen, sich eine bestimmte Zeit lang zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Stadt zu bewegen. Mit Ausnahme der Waffen und der Aliens konnte das NIMH-Team unter der Leitung von Leda Gould tatsächlich das räumliche Bewusstsein und das Gedächtnis messen.
Eine deutliche Beeinträchtigung dieser geistigen Funktionen zeigte sich bei den Probanden, die mit Angstzuständen zu kämpfen haben. Dies lieferte Gould und ihrer Gruppe einen Maßstab, anhand dessen sie die Schwere ihrer Depression bestimmen konnten, wobei die chronisch depressiven Probanden am schlechtesten in der Studie abschnitten.
“ Neuropsychologische Untersuchungen haben seit langem das Vorhandensein von Gedächtnisdefiziten bei Patienten mit unipolaren Depressionen und in jüngerer Zeit auch bei solchen mit bipolaren Angstzuständen ergeben“, schreibt Gould in ihrem kurzen Artikel im American Journal of Psychiatry.
“ Im Allgemeinen erfordern Aufgaben, die das räumliche Gedächtnis untersuchen, dass sich Personen die Position von Gegenständen in einer Vielfalt merken müssen.
“ Aufgrund ihrer vielschichtigen Natur könnten Navigationsaufgaben, die auf virtueller Realität basieren, ein konstanteres, sensibleres Verfahren zur Überprüfung der räumlichen Fähigkeiten bieten und erfordern höchstwahrscheinlich eine Beteiligung des Hippocampus, was ihre Empfindlichkeit gegenüber den Auswirkungen von Depressionen auf diesen kognitiven Bereich erhöht.“
Andere körperliche Gesundheitsprobleme wie Diabetes können mit einem einfachen Test diagnostiziert und bewertet werden. Es gibt jedoch noch keine Methode, um den Schweregrad eines psychischen Gesundheitszustands wie einer Depression zu messen.
“ Angst ist extrem kompliziert“, erklärt die Londoner Psychoanalytikerin Jean Allen, „und kann sehr schwer zu diagnostizieren und zu untersuchen sein.
“ Sie manifestiert sich in einer Vielzahl von verschiedenen Methoden für eine Reihe von verschiedenen Personen. Am einen Ende der Skala stehen diejenigen, die nur leicht darunter leiden und deren Leben nicht allzu stark beeinträchtigt wird; am anderen Ende der Skala gibt es hartnäckige Depressionen, die im schlimmsten Fall in eine ausgewachsene Psychose übergehen können.
“ Es ist sehr schwierig, genau zu messen, wo sich jemand auf diesem Kontinuum befindet, oder ob er sich überhaupt darauf befindet.“
Obwohl das Diagnostische und Statistische Handbuch psychischer Störungen Klassifizierungen psychischer Erkrankungen und verschiedene Kriterien für die Identifizierung und Untersuchung dieser Störungen enthält und viele Skalen zur Bewertung von Ängsten entwickelt wurden, um die Schwere psychischer Erkrankungen zu quantifizieren und zu messen, bleiben diese alle eine ungenaue Wissenschaft. Sie beruhen im Wesentlichen auf einem allmählichen Zusammensetzen von Informationen durch Fragen und Antworten und nicht auf einem eindeutigen, einmaligen diagnostischen Test.
“ Es gibt eine Reihe von Umfragen, die man nutzen kann, um den psychischen Gesundheitszustand einer Person zu untersuchen“, erklärt Jean Allen, „aber aus der Sicht eines Psychoanalytikers sind sie nicht wirklich sehr präzise.“
Hier kann der virtuelle Wahrheitsnavigationstest eine solche Lücke füllen. Die Forschungsstudie bietet zwar keine genau definierte Technik, um Depressionen tatsächlich zu erkennen, aber sie nutzt die Möglichkeit eines brandneuen und genaueren Maßstabs für die Messung des Ausmaßes von Ängsten.

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